Dass es mehrere Wespenarten gibt, ist kaum bekannt. Die kleinen Insekten sind oft zu schnell vorbei- oder weg geflogen.

In Erinnerung bleibt nur das typische gelb-schwarze Streifenmuster. Zur Familie der „Echten Wespen“ zählen jedoch insgesamt 61 Arten, zum Beispiel die Hornissen, Feldwespen, Sandwespen, Zwergwespen, Honigwespen, Ameisenwespen und viele weitere. Bestimmte Arten stehen unter besonderem Schutz, dies wird durch die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) geregelt.

Ein Wespenstaat wird jedes Jahr neu gegründet und wächst zunächst langsam. Im August aber kann ein Wespenstaat aus bis zu 8000 Tieren bestehen. Sie ernähren sich unter anderem von überreifem Obst, welches die Tiere anlockt.

Als Insektenjäger haben auch Wespen eine wichtige Funktion im Naturhaushalt. Im Frühjahr ist die Wespenkönigin unterwegs. Nur sie überwintert, und muss ein neues Nest aufbauen. Sie zerkaut morsches Holz, mischt es mit Speichel, und erzeugt eine papierartige Masse, aus der sie ein Nest baut. In die Zellen legt sie ihre Eier und ernährt ihre Brut mit Insektenfleisch. Im Verlauf des Sommers befinden sich immer mehr Arbeiterinnen im Nest.

Ende Juli sind genügend Arbeitstiere (unterentwickelte Weibchen) vorhanden, um die benötigten Futtermengen zur Aufzucht der Geschlechtstiere zu sammeln. Im Spätherbst verlassen bereits Altkönigin, Arbeiterin, Drohnen und Jungköniginnen das Wespennest.

Wespennester am Haus oder am Kaffeetisch stoßen bei Hausbesitzern oft auf Ratlosigkeit und Unruhe. Laut NABU begegnet uns hier vorwiegend die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe, die unter Artenschutz stehen.

Privatpersonen dürfen keine Wespennester entfernen, das ist untersagt und wird mit einem Bußgeld geahndet. Für die Entfernung von Wespennestern sind wir die richtigen Fachleute, mit einem entsprechendem Sachkundenachweis. Schädlingsbekämpfer dürfen die Wespennester bekämpfen. Wir beraten Sie gerne persönlich und nennen Ihnen einen Festpreis für die Bekämpfung.