Schädlinge

Schädlingslexikon

Hier finden Sie eine Übersicht mit den am häufigsten vorkommenden Schädlingen.

Schädlingsbestimmung

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Burkhardt Schädlingsbekämpfung ist Ihr Experte bei Schädlingsbefall im Raum Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Esslingen und Ludwigsburg.

Hilfe, die Ameisen kommen

Leider gleicht das Auftreten von Ameisen in unserem Territorium meist einer kleinen Invasion, der wir häufig nahezu hilflos gegenüber stehen. Zwar gibt es eine Vielzahl von freiverkäuflichen Mitteln, die den Nervensägen den Garaus machen sollen, doch selten sind diese 100 prozentig effektiv oder sind nicht nur für die Ameisen schädlich. Wenn wir von Ameisen sprechen, dann meinen wir meist die Rasenameise, die schwarzgraue Wegeameise oder auch die Pharaoameise. Doch weltweit gibt es etwa 10000 verschiedene Ameisenarten. Unsere drei Arten finden sich in der Zeit von Mai bis August an fast allen Orten und Siedlungen, so dass sie hinlänglich bekannt sein dürften. Im Folgenden wollen wir am Beispiel der schwarzgrauen Wegeameise diese Insekten etwas näher vorstellen:

Die schwarzgraue, manchmal auch rötliche Wegeameise ist weit verbreitet. Wir finden sie in Blumenkästen, unter Gehwegplatten oder Terrassen. Kurz: Ihr Auftreten ist überall denkbar. Im Sommer kommt es häufig zum Massenauftreten (Schwärme) der geflügelten Männchen und Weibchen („Hochzeitsflug“). Nach der Begattung sterben die Männchen. Die befruchteten Weibchen werfen ihre Flügel ab und überwintern in der Regel in einem Erdloch. Im Frühjahr beginnt das befruchtete Weibchen (= Königin) dann unter Steinen, Mauern, Baumrinden etc. mit der Eiablage, die ganzjährig über Larven und weiße Puppen (die gerne fälschlicherweise als Ameiseneier angesehen werden) erfolgt. Auf der Suche nach Nahrung dringen die Ameisen nun in unsere Behausungen ein, wobei meist kleinste, für uns nicht sichtbare Ritzen und Spalten innerhalb des Mauerwerks ausreichen, um den im Haus lästigen und schädlichen ca. 4 mm kleinen Arbeiterinnen Einlass zu bieten. Findet eine Arbeiterin nun auf ihren „Erkundungsstreifzügen“ passende Nahrung, in Form von zuckerhaltigen Substraten oder auch Fleisch, so legt sie zu dieser neu erschlossenen Nahrungsquelle eine Duftspur, die bald darauf von hunderten von Artgenossen verfolgt wird. Aus dieser Spur ist nun also eine „Ameisenstraße“ entstanden. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass Ameisenköniginnen in unsere Behausungen einfliegen, um einen geeigneten Nistplatz für die Aufzucht ihrer Nachkommen zu finden.

AmeiseOft werden Hefepräparate als Bekämpfungsmittel empfohlen, die Forschern zufolge jedoch völlig unwirksam sind. Als ein weiteres Hausmittel gilt Backpulver, dessen Wirkung auch eher einen zweifelhaften Charakter aufweist. Eine sach- und fachgerechte Bekämpfung von Ameisen sollte (wie eigentlich jede Schädlingsbekämpfung) ausschließlich von Fachbetrieben durchgeführt werden, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit den zielgerichteten Organismen und den zum Einsatz kommenden Präparaten einen höchstmöglichen Schutz der Bewohner und eine zuverlässige Befallstilgung gewährleisten können.

In den meisten Fällen findet eine professionelle Behandlung statt, indem an bestimmten, dem Schädlingsbekämpfer bekannten Stellen mit einer speziellen Pistole kleine, ca. 0,2 g leichte Fraßköderpunkte eingerichtet werden, die von den Ameisen aufgenommen und in das Nest transportiert werden. Darüber hinaus können spezielle Köderdosen aufgestellt werden und unter Umständen Gießmittel für den Außenbereich, rund um das entsprechende Gebäude, zum Einsatz kommen. In der Regel nützt es nicht viel, alleine die sichtbaren Arbeiterinnen zu bekämpfen, da eine Befallstilgung nur erfolgen kann, wenn die Königin stirbt. Aus diesem Grunde wirken die Präparate eines Profis erst nach einiger Zeit, da die Köder möglichst bis zur Königin gelangen sollen. Obwohl der Einzelhandel eine Fülle von chemischen Erzeugnissen zum Verkauf bereithält, sollte eine professionelle Bekämpfung in jedem Fall der eigenen Experimentierfreude vorgezogen werden, denn aufgrund unserer Erfahrung im Umgang mit Ameisen und den zum Einsatz kommenden Präparaten gegen Ameisen, gewährleisten wir gleichzeitig einen höchstmöglichen Schutz der Bewohner und eine zuverlässige Befallstilgung. Bekämpfungen durch den Profi kosten oftmals weniger, als Sie denken.

Wir beraten Sie gerne persönlich vor Ort in sämtlichen Fragen.

Bettwanzen


Noch in den 60er Jahren galten die Bettwanzen in Deutschland und der Stuttgarter Region als ausgestorben. Heutzutage sind sie allerdings wieder auf dem Vormarsch. Meist werden sie von Reisen, zum Beispiel aus Hotels, durch Second Hand Ware oder gebrauchte Möbel unbemerkt mit nach Hause gebracht. Von dort aus können sich die Bettwanzen, auch Hauswanzen genannt, oftmals im Geheimen vermehren.

Bettwanzen bevorzugen die Nähe zu Menschen und halten sich in trockenen Verstecken, in Ritzen, in Spalten von Böden, hinter Bildern, Fußleisten und Steckdosen auf. Sie gehören zu den Blutsaugern und suchen ihre Nahrung bei Mensch und Tier, daher hausen die Bettwanzen, wie der Name schon verrät, oft in Betten und Matratzen. Die ausgewachsenen Bettwanzen sind in etwa 4-6 Millimeter groß, im vollgesogenen Zustand können sie sogar eine Körperlänge von bis zu 9 Millimetern erreichen. Sie sind mit dem bloßen Auge also erkennbar, aber trotzdem schwer zu Gesicht zu bekommen, da sie nachtaktiv sind.

Bei Bettwanzen ist eine frühzeitige Befallserkennung von Vorteil da sie sich rasant vermehren. Darum stehen wir Ihnen schnell zur Seite und bekämpfen die Bettwanzen in Stuttgart und Umgebung, bei Ihnen zu Hause.

Einen Bettwanzen-Befall erkennen Betroffene meistens erst nach mehreren Bissen, die in einer Reihe liegen, auch „Bettwanzenstrasse“ genannt. Die Bisse tauchen vor allem an unbedeckten Körperstellen, wie Armen oder Beinen, auf und äußern sich durch rote Stellen in Verbindung mit Juckreiz.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist der Blutkot der Bettwanzen. Diese schwarzen Kotpunkte sind meist nicht größer als 0,5-1 Millimeter und werden in den Verstecken oder auf der Haut des Menschen während des Saugvorgangs hinterlassen.

Unterschied zu Flöhen und Flohbissen

Bettwanzenbisse werden oft mit Flohbissen verwechselt, da beide Insekten zu den Blutsaugern gehören und eine „Straße“ von Bissen hinterlassen. Im Gegensatz zu den Bissen der Bettwanzen, rufen Flohbisse einen stärkeren Juckreiz hervor und sind teilweise schmerzhaft. Auch Schwellungen bzw. rötliche Papeln sind ein Anzeichen von Flohbissen.

Besitzt man keine Haustiere, durch die Flöhe größtenteils übertragen werden, kann man in der Regel von einem Befall durch Bettwanzen ausgehen.

Bekämpfung der Bettwanzen – in Stuttgart und Umgebung

Es gibt verschiedene Bekämpfungsmethoden, um Bettwanzen aus Ihrem Zuhause verschwinden zu lassen.

Zum einen die chemische Bekämpfung, bei der ein Insektizid in die Versteckmöglichkeiten ausgebracht wird. Oftmals reicht hier eine Behandlung jedoch nicht aus, da die Eier der Bettwanzen dadurch nicht bekämpft werden.

Bei der Heißluftbekämpfung der Bettwanzen wird der betroffene Raum aufgeheizt. Die Bettwanzen sowie die Eier sterben hierbei ab.

Vorbeugend setzen wir Kofferöfen zur Wärmebehandlung ein, damit sich die Bettwanzen erst gar nicht bei Ihnen Zuhause ausbreiten können.

Im Hotel sowie Gewerbebereich setzen wir auf thermische Bekämpfung und machen den Bettwanzen in Stuttgart und Umgebung somit den Garaus.

Sie waren auf Geschäftsreise oder gehen in den Urlaub und befürchten Sie könnten Bettwanzen mit nach Hause bringen?

Wir bieten Ihnen die optimale Lösung für die Bekämpfung von Bettwanzen!

Wir sind Ihr Ansprechpartner für Schädlingsbekämpfung im Raum Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt und Esslingen.

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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Summ summ summ – Bienenschwärme fliegen rum

Ab Mitte Mai kann es passieren, dass „der Himmel schwarz wird“ …dann suchen sich Bienenschwärme ein neues Zuhause. Doch wie kommt es dazu?

BieneDie Bienenkönigin hat zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Tausend Eier gelegt und die geschlüpften Bienen haben fleißig Honig gesammelt, um ihr Volk zu vermehren. Sie tun dies so erfolgreich, dass der Bienenstock schnell 30.000 bis 40.000 Bienen umfasst und die immer größer werdenden Mengen an Bienen nicht mehr fassen kann. Deshalb legt die Königin ca. 20 Königinnenzellen ab. Kurz bevor die erste neue Königin schlüpft, schwärmt die alte Königin mit etwa 40 Prozent ihres Volkes aus, um sich im Umkreis von ca. 2 km eine neue Heimat zu suchen.

Das bedeutet, es sind dann um die 12.000 Bienen unterwegs und diese können schon einmal den Himmel schwarz erscheinen lassen … Bis auf die Kundschafter sammeln sich alle Bienen um die Königin – die die Masse durch Ausströmen von Pheromonen zusammenhält. Der Teilbienenstaat landet schon mal im Baum, aber auch in Wohnräumen oder Rolladenkästen. Dass die Bienen unter Naturschutz stehen, dürfte jedem bekannt sein – ein entsprechender Schwarm sollte dann eingesammelt und verlegt werden.

Bei Fragen und Umsiedelung von Bienennestern stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sanfte Riesen – Hornissen im Anflug

Sie sind recht selten, doch wer sie sieht, ist schwer beeindruckt, denn Hornissen erreichen eine Größe von 5 bis 7 cm. Außerdem geben sie beim Fliegen ein lautes Brummen von sich. Hornissen haben durch ihre beeindruckende Größe die Menschen schon immer in Angst und Schrecken versetzt und sie wurden deshalb fast ausgerottet. Heute stehen Hornissen unter strengem Naturschutz und auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten.

Ihren schlechten Ruf haben Hornissen zu Unrecht und auch das Märchen, dass 3 Stiche einen Menschen töten und 7 Stiche ein Pferd, ist falsch. Hornissen sind sogar sehr nützlich, denn sie haben Hunger auf Mücken, Fliegen und Wespen. Blumen bestäuben sie nicht, sie fangen lebende Insekten.

Hornissen sind tag- und nachtaktiv und fliegen gern zum Licht, weshalb sie abends beim Lüften auch schon einmal ins Haus gelangen können. Macht man das Licht aus, fliegen die Hornissen von allein wieder heraus. Auf jeden Fall sollte man es vermeiden, nach ihnen zu schlagen, denn dann können sie natürlich stechen und es kann zu allergischen Reaktionen kommen.

Wo es möglich ist, sollte man die Hornissennester in Ruhe lassen. Es kommt aber z.B. auch vor, dass sie ihre Nester im Schornstein bauen und diesen dabei vollkommen abdichten. Dadurch kann kein Luft- bzw. Abgasdurchgang mehr stattfinden, was im Sommer meist nicht so auffällt. Zu Beginn der Heizungsperiode kann ein solch verstopfter Schornstein allerdings lebensgefährlich sein und zwar nicht nur für die Hornissen. In solchen Fällen müssen die Nester unbedingt verlegt werden.

Jede Verlegung muss übrigens von der unteren Landschaftsschutzbehörde genehmigt werden.

Brummer-Alarm – Die Hummeln sind unterwegs

Wer schon mal ein Hummelnest unter seinem Dach hatte, weiß, dass diese Tiere ihren Spitznamen „Dicke Brummer“ alles andere als zu Unrecht tragen.

Die Hummel-Königinnen fliegen ab Mai umher, auf der Suche nach geeigneten „Wohnräumen“ für die Eiablage. Einige Hummelarten finden diese in freien Erdflächen, die dann durch Löcher im Boden zu erkennen sind. Die meisten Arten ziehen jedoch in Trockenmauern, unter Mauervorsprünge oder Treppen und in andere Hohlräume ein. Gern halten sie sich auch in der Dachisolierung auf und fressen das Isolationsmaterial. Dies führt oft zu ärgerlichen Bauschäden (Kältebrücken).

Tagsüber ist von ihnen kaum etwas zu sehen oder zu hören. Nachts aber wärmen Hunderte von Hummeln das Nest durch ihren Flügelschlag. Befindet sich das Nest z.B. über einem Schlafzimmer, kann dieses bedrohlich wirkende, laute Brummen sehr störend sein und das Nest sollte verlegt werden. Die unter Naturschutz stehenden Hummeln sind grundsätzlich harmlos, werden aber durch ihr „flauschiges“ Aussehen oft sehr verniedlicht. Tatsächlich können die Hummeln durchaus beißen und sogar stechen wenn sie gereizt werden.

Warum Hummeln eigentlich fliegen können, ist der Wissenschaft bis jetzt ein Rätsel. Ein Flugapparat mit den Eigenschaften und Maßen einer Hummel wäre fluguntauglich. Doch dies nur am Rande.

Doch wer glaubt, dass Hummeln nur laut und niedlich sind, irrt sich. Sie haben in der Natur die wichtige Aufgabe, jene Blüten zu bestäuben, an die die Bienen nicht herankommen (durch ihr Gewicht öffnen sich einige Blüten erst …). Der Honig, den sie dabei produzieren ist jedoch nur für den Eigenbedarf.

Schnelle und zuverlässige Bekämpfung von Wespen

WespeAn einem warmen und schönen Sommernachmittag sitzen wir alle gerne draußen und genießen mit der Familie oder den Freunden Kaffee und Kuchen. Ein schönes Bild. Aber nur solange keine Wespen die Spur der Leckereien aufgenommen haben. Und das kommt leider sehr oft vor. Die wenigsten Menschen bleiben ruhig, wenn eine Wespe um sie herumfliegt. Die Angst gestochen zu werden ist meist größer als die Vernunft. Denn es ist hinlänglich bekannt, dass durch Schlagen und Jagen der Wespen, diese aggressiv werden und dadurch die Gefahr gestochen zu werden steigt.

Im Frühling beginnen die fleißigen Wespenköniginnen ihre Nester zu bauen, je nach Gattung oft in Rolladenkästen, unter Dachpfannen, in Erdlöchern oder anderen Orten. Nicht nur sprichwörtlich steht „in ein Wespennest greifen/stechen“ für das Aufgreifen einer gefährlichen Sache, die für viel Aufruhr sorgt.

Es ist daher dringend davon abzuraten, ein störendes Wespennest selbst zu entfernen, da dies durchaus gefährlich sein kann und einen Wespenaufruhr verursacht. Außerdem gibt es geschützte Arten, deren Nester nur nach Einschätzung eines Experten entfernt werden dürfen.

Wir vertreiben oder beseitigen die unerwünschten Untermieter fachgerecht für Sie. Eine Bestimmung der Tiere und Beratung steht am Anfang jeden Auftrages. Falls möglich nehmen wir das Nest auch mit. Sollten die Wespen Beschädigungen an der Bausubstanz verursacht haben, weisen wir Sie darauf hin. Die Beschädigungen können Sie übrigens vermeiden, indem Sie die Nester möglichst frühzeitig entfernen lassen.

Überzeugen Sie sich selbst von unserem guten Service! Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Wir beraten Sie gerne persönlich und am Telefon auch kostenlos in sämtlichen Fragen.

Kleine Motte – großer Ärger

Wer genießt nicht gerne die Schönheit von herumflatternden Schmetterlingen in der Natur? Generell verbindet man Schmetterlinge mit einem schönen Gefühl, wie beispielsweise den bekannten Schmetterlingen im Bauch. Doch gibt es auch in der Familie der Schmetterlinge schwarze Schafe, die uns schädigen. Zu diesen Arten gehören Motten.

Wir unterscheiden bei schädigenden Motten hauptsächlich zwischen zwei Arten, nämlich die der Kleider-Motten und der Lebensmittel-Motten. Beide sind in unserem Haushalt unerwünscht. Allein die Vorstellung, dass die Raupen der Motten sich in unseren Vorräten entwickeln (Lebensmittelmotten), diese fressen und zum großen Teil ungenießbar machen, lässt einem den Appetit vergehen. Doch damit richten sie noch nicht genug Schaden an. Der Kot der Raupen stellt ein akutes Gesundheitsrisiko für uns Menschen dar. Arbeitet man hier mit Gift gegen den Befall von Motten, geht man zusätzlich ein Risiko ein, da das Gift auch in unsere Nahrung gelangen kann. Bei einem Befall von Motten empfiehlt sich deswegen die biologische Schädlingsbekämpfung mit Hilfe von Pheromonfallen und kleinen Nützlingen, den Schlupfwespen als effektive Alternative. Auch gegen die Raupen der Kleidermotte, die den Schaden durch Textilfraß anrichten, ist diese Methode angebracht. Leider bemerkt man den Schaden, den die Motten angerichtet haben, meist erst sehr spät.

1) Lebensmittelmotten

Die Raupen der Dörrobstmotte entwickeln sich in Lebensmitteln wie Mehl, Getreide, Nüssen, Tee, Gewürzen, Trockenobst, Nudeln und sogar in Schokolade. Die Raupen fressen nicht nur einen Teil der Nahrungsmittel, sondern ein viel größerer Teil wird durch die Gespinstbildung ungenießbar. Durch den Kot der Raupen verklumpen die Lebensmittel, Pilz- und Milbenbefall werden dadurch gefördert. Natürlich ist es gerade in der Küche oder Speisekammer nicht angebracht, die Tiere mit Gift zu bekämpfen (da dieses sehr leicht auch an und in die Nahrung gelangen könnte). Die Lösung, für dieses Problem sind winzige Nützlinge aus der Gattung Trichogramma evanescens, die so genannten Schlupfwespen. Diese Tiere sind mit den bekannten gelb-schwarzen Wespen nicht näher verwandt und völlig ungefährlich.

Sie sind winzig klein und mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Die Schlupfwespen stechen nicht und obwohl sie theoretisch flugfähig sind, krabbeln sie doch lieber. Sie gelangen auch nicht (im Gegensatz zu den Raupen) in geschlossene Verpackungen. Ihr Ziel sind die Eier der Motten, in denen sie ihre eigenen Eier ablegen und dabei die Motteneier abtöten. Nach 9 Wochen Anwendung ist der Mottenzyklus abgeschlossen und durch die Vernichtung der Eier können sich die Motten nicht vermehren sodass sie aussterben. Dasselbe Schicksal ereilt kurz danach die Schlupfwespen, da sie sich nur mit Hilfe der Motteneier fortpflanzen können. So erreicht man eine gefahrstofffreie und zuverlässige Mottenbekämpfung ohne großen Aufwand und schädliche Nebenwirkungen.

2) Kleidermotten

Auch bei den Kleidermotten sind es die Raupen, die durch ihren Fraß Schäden an den Textilien verursachen. Da diese Tiere bevorzugt ungestört wirken, bemerkt man die Tiere oft erst dann, wenn sie bereits großen Schaden angerichtet haben. Gerade Teppichfraß wird häufig erst sehr spät registriert, da der Teppich langsam von unten verzehrt wird. Wie die Lebensmittelmotten können auch die Kleidermotten völlig gefahrstofffrei mit winzigen Nützlingen, den Schlupfwespen, bekämpft werden (siehe Abschnitt Lebensmittelmotten). Da der Lebenszyklus der Kleidermotten ein anderer ist, dauert die Bekämpfung bei diesen Tieren mindestens 18 Wochen. Erst bei starkem Befall benötigen Sie uns, als Fachkraft, vor Ort. Wir bereiten mit gezieltem Einsatz von Naturinsektiziden der Plage ein Ende.

Lassen Sie sich in jedem Fall zuvor kostenlos telefonisch von uns beraten.

Wirksame biologische Mittel zur Mottenbekämpfung

Um Motten vollständig und ohne gesundheitliche Risiken entfernen zu können, empfehlen wir Ihnen zusätzlich zu allen anderen Maßnahmen (siehe: Tipps gegen Motten) den Einsatz von Pheromonfallen in Verbindung mit Schlupfwespen.

Pheromonfallen

sind Karten, die einen Sexuallockstoff verströmen, der die männlichen Motten anzieht. Auf den Karten befindet sich ein Klebstoff, der so lange klebt, bis die Karte voller Mottenmännchen ist. Eine Pheromonfallenkarte reicht für einen laufenden Wandmeter. Nach etwa 2 Wochen erfolgreicher Verwendung der Pheromonfallen gegen die Motten-männchen, empfehlen wir Ihnen den Einsatz von Schlupfwespen gegen die Motteneier.

Schlupfwespen

Schlupfwespen sind sehr kleine Tiere (0,4 mm groß – also etwa so groß, wie dieser Punkt:.). Sie wurden speziell als Haushaltsnützlinge gezüchtet. Sie legen ihre Eier in den Eiern der Motten ab. Dadurch sterben die Motteneier und neue nützliche Schlupfwespen schlüpfen nach etwa 8 bis 10 Tagen heraus. Die Nützlinge verschwinden, sobald sie keine Motteneier mehr finden. Ihre Lebensdauer beträgt zwischen 7 bis 10 Tagen bei Zimmertemperatur. Schlupfwespen sind theoretisch flugfähig, krabbeln jedoch lieber umher. Für Menschen und Haustiere sind sie vollkommen harmlos. Die Nützlinge befinden sich auf Kärtchen, die Sie in der Küche, der Speisekammer oder im Kleiderschrank auslegen. Auch hier unterscheiden wir zwischen Kärtchen für Textilmotten oder Lebensmittelmotten. Sie sollten die Kärtchen in unmittelbare Nähe der gefährdeten Lebensmittel oder Textilien legen, denn nur dort legen Motten ihre Eier ab. Ein Kärtchen reicht in der Regel für ein Regal von einem Meter Breite, oder für ein abgeschlossenes Schrankfach. Die Nützlinge schlüpfen während der folgenden zwei Wochen aus den seitlichen Schlitzen der Kärtchen und machen sich sofort an die Arbeit. Bitte drücken oder öffnen Sie die Kärtchen daher nicht. Je nach Art der Motten bekommen Sie 3 oder 6 Lieferungen in einem Abstand von jeweils 3 Wochen geliefert.

Die Anzahl der Kärtchen pro Anwendung kann natürlich auch dem tatsächlichen Bedarf gemäß verändert werden.

Lassen Sie sich in jedem Fall zuvor kostenlos telefonisch von uns beraten. Wertvolle Tipps, um gegen Motten vorzugehen, finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage.

Hilfreiche Tipps gegen Motten

  • Saugen Sie Ihren Teppich jeden Tag gründlich ab!
  • Wischen Sie glatte Böden mindestens einmal am Tag!
  • Waschen Sie Ihre Wäsche und verpacken Sie diese in Plastik!
  • Waschen Sie Ihre Wäsche oft!
  • Wischen Sie alle Schränke mindestens einmal pro Woche aus!
  • Sprühen Sie diese mit technischem Alkohol ein! (Isopropyl, Fensterreiniger, Desinfektionsmittel)
  • Verpacken Sie Lebensmittel in luftdichten Gefäßen (Gläser/Dosen). Sollten die Lebensmittel befallen sein, gehen Sie kein Risiko ein und werfen Sie diese weg.
  • Benutzen Sie für jedes Zimmer einen elektrischen Insektenfänger!
  • Installieren Sie vor jedem Fenster ein Fliegengitter!
  • Nutzen Sie Pheromonfallen um die Mottenmännchen zu erwischen!
  • Setzen Sie gegen einen starken Befall Schlupfwespen ein!

Kontaktieren Sie uns, wenn der Befall nach all diesen Maßnahmen immer noch vorhanden ist.

Vorsicht!!! Wenn chemische Mittel zum Einsatz kommen, riskieren Sie allergische Reaktionen. Wir arbeiten auf biologischer, gefahrstofffreier Basis. Sprechen Sie uns an!

Schaben / Kakerlaken

Kakerlaken sind uns unter anderem auch unter dem Namen „Gemeine Küchenschaben“ bekannt und gehören der Insektenart „Schaben“ an. Doch ist diese nur eine von weltweit 3500 bekannten Schabenarten. So sind zum Beispiel die in Deutschland vorkommenden Schaben, wie die Deutsche Schabe, die Orientalische Schabe, die Amerikanische Schabe und die Braunbandschabe zu nennen.

Hierbei ist es vielleicht beruhigend zu wissen, dass die Verbreitung der meisten Schabenarten hauptsächlich auf tropische und subtropische Gebiete beschränkt ist.

Schaben sind uns als Schädlinge bekannt, die es auf unsere Vorräte abgesehen haben. Es kann dadurch auch zu einer Übertragung von Krankheitserregern auf den Menschen kommen. Doch nur 1 % der existierenden Schaben sind wirklich Schädlinge, da die überwiegende Zahl der Schabenarten völlig unabhängig vom Menschen lebt. So zählt zum Beispiel die Waldschabe zu den Nützlingen, die nicht bekämpft werden sollte.

Weltweit ist die Deutsche Schabe eine der am häufigsten in Haushalten vorkommenden Schaben. Lediglich die Antarktis und die Arktis sind nicht befallen, da die Kälte sie abschreckt. Die Orientalische Schabe, auch Gemeine Küchenschabe genannt, ist aber ebenso in Privathaushalten zu finden. Da diese im Vergleich zur Deutschen Schabe schlechter klettert, liegen ihre Verstecke meist im Bodenbereich in schadhaftem Mauerwerk, hinter Wandverkleidungen, Türzargen, Scheuerleisten, in Leitungsschächten oder Abwasserleitungen. Unter gleich bleibend optimalen Umweltbedingungen kann sich die Orientalische Schabe das ganze Jahr über, bei einer Temperatur über 15°C, fortpflanzen.

Schaben sind sehr lichtscheu und daher meist nachtaktiv. Tagsüber suchen sie enge Spalten auf, wo sich häufig eine große Anzahl von Tieren einfindet. Die Vorzugstemperatur der vier in Deutschland vorkommenden Schabenarten liegt zwischen 25 und 30°C. Ihre Körperfarbe ist braun bis schwarz. Sie haben einen platten Körper von bis zu 30 mm Länge und ähneln dem Käfer. Die männlichen Schaben verfügen über Flügel, können aber nicht mehr fliegen.

Da uns das Vorkommen von Schaben in unserem Lebensraum sehr unangenehm, ja sogar peinlich, ist, macht es eine schnelle, sichere und endgültige Vernichtung dieser Schädlinge notwendig. Leider gelten Schaben als die schnellsten krabbelnden Insekten, die bis zu 5,4 km/h erreichen. Außerdem besitzen sie eine enorme Widerstandsfähigkeit, was Atombombentests beweisen. Diese Tatsachen erschweren es, diese Insekten vollständig zu entfernen.

Wir raten dringend davon ab, ohne Fachmann gegen die Schaben vorzugehen, da wir aus Erfahrung wissen, dass so die Tiere selten bis gar nicht vernichtet, sondern lediglich an einen anderen Ort vertrieben werden. Außerdem sind die Eier der Schaben gegen handelsübliche Bekämpfungsmittel oft resistent und somit immun gegen „private“ Angriffe!

Wir sind in der Lage, Ihnen bei einem Befall von Schaben kompetent zu helfen. Dazu gehört die genaue Analyse des Befalls und seine fachgerechte Beseitigung, die ausschließlich mit anerkannten Mitteln erfolgt und somit keine gesundheitliche Beeinträchtigung herbeiführt. Die gefahrstofffreie Schädlingsdezimierung (Monitoring) wird mit Klebefallen durchgeführt, die unser Fachmann sachgerecht positioniert um eine Befallstilgung zu gewährleisten . In der konventionellen Schädlingsbekämpfung wird ein Gel, von unserem Fachmann, gegen die Schaben eingesetzt, um den Befall auszumerzen. Wir beraten Sie gerne kostenfrei am Telefon oder auf Wunsch auch persönlich vor Ort in sämtlichen Fragen.

Käfer

Schädlinge haben den Menschen schon immer in seinen Behausungen heimgesucht. Dabei ist es egal, ob es sich um Schaben, Flöhe, Ameisen (auch Pharaoameisen), Teppichkäfer, Lebensmittel- / Kleidermotten, Silberfische oder sonstige Insekten handelt, unangenehm ist das massive Vorkommen dieser Tiere in jedem Fall.

Sehr oft wird die objektverantwortliche Person erst dann von einem Befall in Kenntnis gesetzt, wenn eigene Maßnahmen der Bewohner erfolglos verliefen (z.B. der Einsatz diverser Insektensprays). Bei entsprechenden Bedingungen ist so der Befall eines gesamten Objekts schnell möglich, da sich z.B. Schaben sehr rasch über Versorgungsleitungen innerhalb eines Gebäudes verteilen. Leider wird aus Scham ein vorhandener Befall nicht immer rechtzeitig gemeldet und manchmal nur durch Zufall entdeckt.

Die Ursachen für solch ein Schädlingsbefall sind unterschiedlich: Manche Insektenarten dringen von außen ein (z.B. Wespen oder Ameisen), andere werden durch (gebrauchte) Elektrogeräte, Reisegepäck, Umverpackungen etc. eingeschleppt (z.B. Schaben oder Pharaoameisen), wieder andere gelangen durch Nahrungsmittel (z.B. Lebensmittelmotten) oder Textilien (z.B. Kleidermotten) in das Objekt.

Wie auch immer ein Befall entstanden sein mag und wer der Verursacher ist, es gilt in jedem Fall, diesem Umstand schnellstmöglich durch gezielte Maßnahmen ein Ende zu setzen. Hierbei ist es besonders wichtig, eine Fachfirma mit den Arbeiten zu beauftragen, die sich sowohl mit der Wirkungsweise und Zusammensetzung der jeweiligen Präparate, als auch mit der Biologie des zielgerichteten Schädlings auskennt.

Unser Grundsatz in Bezug auf den Einsatz der verschiedenen Bekämpfungspräparate lautet: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“, denn wir sind davon überzeugt: Um so besser man sich mit der Lebensweise der einzelnen Insekten auskennt, desto gezielter kann man gegen diese Schädlinge vorgehen. Durch regelmäßige Weiterbildung auf Schulungen und Seminaren sowie der Ausbildung und der damit verbundenen Prüfungen vor der Industrie- und Handelskammer können wir stets auf die neusten Präparate und Verfahren zurückgreifen, die uns der Markt zur Verfügung stellt.

Da wir uns intensiv mit der Thematik Insekten auseinandergesetzt haben, kennen wir die bevorzugten Schlupflöcher und Verstecke der einzelnen Arten und können den Tieren so wirkungsvoll begegnen. Damit Sie als Auftraggeber möglichst umfassend informiert werden, führen wir in Ihrem Objekt gerne eine Objektbegehung durch und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot sowie eine Kundeninformationen über das zielgerichtete Insekt. Wenn erforderlich informieren wir sogar die einzelnen Objektbewohner in einem Anschreiben über Art und Methode der Maßnahme.

Ratten und Mäuse

Mäuse und Ratten, die sich im menschlichen Umfeld aufhalten, stellen insofern eine Gesundheitsgefährdung dar, als sie erstens mit Urin und Kot Viren, Bakterien sowie Pilze ausscheiden und zweitens im Fell Bakterien, Viren, Pilze, Milben und Flöhe leben können. Diese wiederum können gefährliche Krankheiten, wie sogar die Pest, übertragen. Die von Mäusen und/oder Ratten am häufigsten übertragenen Krankheiten sind Rattenbisskrankheiten (nicht von Mäusen), Weil´sche Krankheit (Leptospirose), Salmonellose, Murines und Fleckfieber, Beulenpest (selten bei Mäusen) und Trichinose. Ferner spricht die Literatur von Krankheiten wie Lepra, Ruhr, Tuberkulose, Maul- und Klauenseuche, Tularämie, Cholera, Tollwut und Wurmerkrankungen, die von Schadnagern auf den Menschen übertragen werden können.

Durch den ständigen Nagetrieb der Tiere entstehen erhebliche Schäden innerhalb und außerhalb von Gebäuden jeglicher Art,z.b. durch angenagte Elektrokabel, Erdabsackungen, Abwasserschäden oder allgemeinen Schäden an der Bausubstanz. Der größte Schaden findet allerdings in den weltweiten Lagerhallen statt. Man schätzt den Verlust von Lebensmitteln durch Fraß oder Verunreinigung auf rund 30 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr (!!!).

Da Ratten wie Mäuse äußerst fruchtbar sind, ist ein weibliches Tier unter günstigen Umweltbedingungen in der Lage, vier bis sechs Würfe mit acht bis zwölf Jungen zur Welt zu bringen, so dass ein Rattenpaar es innerhalb eines Jahres auf bis zu eintausend (!!!) Nachkommen bringen kann. Um Ihr Objekt befallsfrei zu halten, wählen unsere Partner aus einer Vielzahl ihnen zur Verfügung stehender Methoden die geeignetste und am sinnvoll erscheinendste aus. So können wir z.B. auf Köderstationen zurückgreifen, die nicht zielgerichteten Organismen (Kindern, Haustiere, Vögel, etc.) keine Möglichkeit bieten, an den Köder zu gelangen. Apropos Köder: Hier wird aus der Vielzahl uns zur Verfügung stehender Zubereitungsformen ein für Ihr Objekt individuelles Präparat ausgewählt, dass eine sichere Bekämpfung ermöglicht.

Für die langfristige Befallsfreiheit bieten wir auf Wunsch gerne unseren preisgünstigen Wartungs-Service an, bei dem in regelmäßigen Abständen die von uns installierten Stationen gereinigt und mit frischen Präparaten befüllt werden.

Wir beraten Sie gerne persönlich vor Ort in sämtlichen Fragen. Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot für Ihr Objekt.

Wühlmäuse

Wer hätte das gedacht? Wenn Wühlmäuse unseren Garten verunstalten und unsere Pflanzen fressen, können wir uns fast geehrt fühlen!! Wühlmäuse gelten nämlich als Feinschmecker unter den Nagetieren, und daher erklären sie unseren Garten gern zum persönlichen und schmackhaften Buffet, an dem sie sich ganz ungeniert bedienen. Das was ihnen nicht schmeckt, entsorgen sie direkt im Erdhaufen, mit dem sie uns zusätzlich noch „beglücken“. Schlimm ist auch, dass die Wühlmaus, anders als der fleischfressende Maulwurf, nur Pflanzen mag. Also frisst sie nicht, wie der Maulwurf, die kleinen Schädlinge des Erdreiches. Im Gegenteil, sie sucht sich auch noch die besten Pflanzen aus unserem Garten aus.

Verbreitet sind die rund 200 Wühlmausarten in Europa, Asien und Nordamerika. Wühlmäuse bilden eine Unterfamilie der Wühler, die der Ordnung der Nagetiere zugeordnet werden. Auch der Hamster gehört dieser Familie an. Sie können gut schwimmen und tauchen, sind sowohl am Tag, als auch bei Nacht aktiv und halten keinen Winterschlaf.

Man kann Wühlmäuse von Mäusen und Ratten insofern unterscheiden, dass ihr Schwanz nicht mal halb so lang ist wie ihr Körper. Außerdem ist er nur sehr dünn behaart, was seine Ringelung betont. Wühlmäuse werden zwischen 12 und 22 cm groß und sind zwischen 60 und 180 g schwer. Sie haben einen gedrungenen plumpen Körper, einen großen breiten Kopf und sind stumpfschnauzig. Ihren kleinen Ohren haben sie ihren wissenschaftlichen Namen „Microtinae“ (von Microtus=Kleinohr) zu verdanken. Letztlich sind diese eine Anpassung an die Wühltätigkeit der Wühlmaus. Interessant ist, dass die Backenzähne zeitlebens nachwachsen. Also können wir der Wühlmaus nicht den Zahn ziehen, der unsere Pflanzen zerkaut!

Wühlmäuse werfen im Jahr bis zu 6 mal zwischen 3 – 8 Junge. Ihre Tragezeit beträgt nur 3 Wochen. Die Jungen sind dann schon nach nur 8 Wochen geschlechtsreif und können ihrerseits zum Ausbau der Sippe beitragen.

Frische feuchte Böden, Gräben, Bachufer, Böschungen, extensiv genutzte Wiesen und vergraste Jungkulturen, sowie Gärten, Obstanlagen und Weinberge werden von Wühlmäusen als Wirkungsgebiete bevorzugt. Sie sind sowohl Vorratsschädlinge, als auch Materialschädlinge, denn leider machen sie auch nicht vor unserem Wurzelgemüse halt, genauso wenig wie vor unserem englischen Rasen oder den Wurzeln der geliebten Hortensie. Wühlmäuse können durch ihre Grabtätigkeit Rasenflächen regelrecht zerstören, da sie so den Kontakt zwischen Erdboden und Gräsern unterbrechen. Durch ihren massiven Wurzel- und Pflanzenfraß sterben die meisten Pflanzen ab. Zu allem Überfluss erleichtern Wühlmausnester nicht selten die Nestwahl der Wespen, die diese vorhandenen Hohlräume für ihren Neubau nutzen.

Woher weiß man, ob jetzt ein Maulwurf oder doch die Wühlmaus den Garten unsicher macht? Nun zum einen, sieht man es spätestens an den abgestorbenen Pflanzen, doch dann ist es ja leider schon fast zu spät. Aber es gibt auch Merkmale, die uns früher warnen. So ist zum Beispiel der Maulwurfhügel höher und hat ein Loch in der Mitte, während die Wühlmaus einen Seitenausgang bevorzugt. Außerdem sind die Haufen der Wühlmaus häufig mit Pflanzenresten versehen, die dem kleinen Feinschmecker nicht gemundet haben. Es soll aber auch vorkommen, dass die beiden Arten gegenseitig ihre Gangsysteme benutzen, was eine genauere Bestimmung erschweren kann.

Man sollte aber dringend davon absehen, ohne genaue Bestimmung gegen die beiden Wühler vorzugehen. Ist es nämlich ein Maulwurf, dann steht er unter Artenschutz und darf nicht verletzt oder gar getötet werden. Erwischt man also statt einer Wühlmaus einen Maulwurf, macht man sich strafbar. Wühlmäuse dürfen bekämpft werden. Doch sollte man bei der Wahl der Methode mit Bedacht vorgehen, da einige, wie zum Beispiel Giftfallen, Schussfallen oder auch Gasfallen, ebenso eine Gefährdung für Mensch und Haustier darstellen können, wenn sie nicht fachgerecht gehandhabt werden.

Wir bieten Ihnen eine schnelle, zuverlässige, kostengünstige, biologische und giftfreie Schädlingsbekämpfung, sowie aber auch konventionelle Schädlingsbekämpfung. Weitere Gebiete, die wir abdecken können, sind die Schädlingsentfernung, gegebenenfalls die Verlegung von Schädlingen und – sehr wichtig – auch fachgerechte Abdichtungen gegen Schädlingsbefall und kostenlose telefonische Beratung.

Maulwürfe

Wer seinen Garten liebt, möchte ungern den Maulwurf zum Gärtner machen. Leider besuchen diese kleinen insektenfressenden Säugetiere unsere Gärten und Wiesen nur zu gern und überschütten sie mit den wenig anmutig aussehenden Hügeln.

MaulwurfNormalerweise bekommt der Mensch den Maulwurf nicht zu sehen und bemerkt ihn erst auf Grund der wachsenden Anzahl von Maulwurfshügeln. In Mitteleuropa gräbt sich nur der Europäische Maulwurf durch das Erdreich, während es in Eurasien und Nordamerika noch rund 35 weitere Arten gibt. Unser Europäischer Maulwurf lebt in einem Höhlensystem und hat sich seinem Lebensraum angepasst. So sind seine Vorderbeine zu effektiven Grabwerkzeugen umgebildet, sein Körper ist walzenförmig und sein Kopf ist spindelförmig verlängert. Seine Augen und Ohren sind vor Bodenpartikeln geschützt, da sie sich in speziellen Hautfalten verbergen. Man vermutet, dass Maulwürfe nur Helligkeitsunterschiede wahrnehmen und sich in den dunklen Gängen mit Hilfe des Tastsinns orientieren. Ein ausgewachsener Maulwurf wird bis zu 16 cm lang, maximal 130 g schwer und etwa 3 Jahre alt.

Maulwürfe gelten als sehr anpassungsfähig und besiedeln unter anderem Laub- und Mischwälder, Feuchtwiesen mit einem hohen Grundwasserstand, Parkanlagen, Gärten und Äcker. Je besser das Nahrungsangebot für den Maulwurf ist, um so kleiner ist sein Revier, das heißt, bei einer optimalen Nahrungsversorgung erstreckt sich das Revier eines Maulwurfs auf etwa 400 m². Ist das Nahrungsangebot nicht ausreichend, vergrößert sich das Revier auf bis zu 5.000 m². Hat ein Maulwurf sein Gangsystem soweit fertiggestellt, dass er ausreichend mit Nahrung versorgt wird, gräbt er in der Regel nur noch wenig. Er ist ganzjährig aktiv und hält keinen Winterschlaf.

Maulwürfe stehen unter Naturschutz, daher ist es generell verboten, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder auch ihren Lebensraum zu zerstören. Maulwürfe dürfen aber vertrieben werden, solange sie dabei nicht zu Schaden kommen. Hierfür werden zum Beispiel Duftöle verwendet, die durch ihren gezielten Einsatz, dem Maulwurf sein Gangsystem verleiden und ihn somit vertreiben.

Wir bieten Ihnen eine schnelle, zuverlässige, kostengünstige, biologische, gefahrstofffreie Schädlingsbekämpfung. Weitere Gebiete, die wir abdecken können, sind die Schädlingsentfernung, gegebenenfalls die Verlegung von Schädlingen und – sehr wichtig – auch fachgerechte Abdichtungen gegen Schädlingsbefall und kostenlose telefonische Beratung.

Marder

„Tierliebe hört da auf, wo der finanzielle Ruin beginnt.“ Diese Einstellung ist nicht selten und wird unter anderem durch den Besuch eines Marders verstärkt. Dieses hundeartige Raubtier richtet nicht nur gerne Schaden im Hühnerstall oder Taubenschlag an, sondern wütet auch gerne in Autos oder auf Dachböden.

Man unterscheidet zwischen 20 verschiedene Gattungen, die nahezu weltweit beheimatet sind. Die Gattung des Echten Marders unterscheidet 8 Arten, wozu auch der in Mitteleuropa am häufigsten auftretende Steinmarder gehört. Anders als die anderen Arten ist der Steinmarder kein ausgesprochener Waldbewohner. Als allesfressender Kulturfolger, der jedoch Fleisch bevorzugt, ist er regelmäßig in der Nähe des Menschen zu finden. Daher wird er auch häufig Dach- oder Hausmarder genannt. Die niedlich aussehenden Tiere verursachen dabei mitunter erhebliche Schäden.

Marder werden 40 bis 65 Zentimeter lang. Ihr buschiger Schwanz erreicht eine Länge von bis zu 40 Zentimetern. Das Fell ist meist bräunlich gefärbt.

Steinmarder sind hauptsächlich nachtaktive Tiere und ziehen sich tagsüber in ihr Versteck zurück. Oft fühlen sich heimgesuchte Menschen durch die nächtlichen Geräusche auf ihren Dachböden gestört, wenn sich ein Steinmarder bei ihnen angesiedelt hat. In seinem neuen Heim findet man dann auch Beutereste (Mäuse und Vögel), mitunter zerfetzte Wärmedämmungen und natürlich herumliegenden Kot. Zudem verbreitet das Tier, zur Revierkennzeichnung, seinen für Menschen strengen und unangenehmen Mardergeruch. Zu größeren Beschädigungen und erheblichem Lärm kommt es, wenn Revierstreitigkeiten zwischen zwei Mardern auftreten. Dies gilt auch für Besuche von Mardern in Autos. Die Motorräume werden von den Tieren gerne als Rastplatz und Versteck für Nahrung verwendet, oder Jungtiere nutzen den Raum als Spielplatz. Das Ergebnis sind meistens zerbissene Kabel und angenagte Dämmmatten. Steinmarder sind, abgesehen von der Paarungszeit (Juni bis August), ausgesprochene Einzelgänger. Als territoriale Tiere verteidigen sie ihr Revier gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen. Pro Wurf bekommen Marder bis zu vier Babys, jedoch erst im März oder April. Ein Steinmarder kann übrigens bis zu 10 Jahre alt werden, wenn er sich wohlfühlt. Die Bekämpfung von Mardern ist nicht einfach. Sie zählen zwar nicht zu den bedrohten Arten, fallen aber unter das Jagdrecht, was sie ebenfalls vor dem Gifttod schützt. Der Versuch, sie mit Fallen zu fangen, ist nicht selten eine langwierige Prozedur, die häufig dazu führt, dass andere Kleintiere, wie zum Beispiel die Hauskatze, in die Falle gehen. Außerdem müssen die Fallen täglich kontrolliert und die Köder aufgefüllt werden. Besser ist es, die Tiere dauerhaft zu vertreiben. Gefahrstofffreie und biologische Methoden sind der Einsatz von ätherischen Ölen oder Ultraschalltönen. Bei Ultraschalltönen ist es aber wichtig, dass die Sender auf eine freie Fläche gerichtet sind, da sie sonst nicht funktionieren.

Um den Steinmarder schnell und zuverlässig zu vertreiben, bedarf es einer individuellen Beratung durch unseren Fachmann.

Wir beraten Sie gerne persönlich vor Ort in sämtlichen Fragen.

Silberfische

SilberfischSilberfische haben einen silbrigen, gegliederten Körper und sind 10 – 12mm groß. Vorne sieht man 2 Fühler, hinten hängen drei fadenförmige Anhänge. Die Tiere werden etwa zwei Jahre alt.

Da die lichtscheuen Tiere von Feuchtigkeit abhängig sind, findet man Sie oft in Badezimmern. Die Silberfische legen ihre Eier in Spalten und Ritzen. Zur Entwicklung brauchen sie Temperaturen von 25 – 30 Grad Celsius, bei Kälte findet keine Vermehrung statt.

Silberfische bevorzugen als Nahrung stärkehaltige Stoffe wie Bucheinbände, gestärkte Textilien oder Kleister. Sie gehen auch an Zuckerwaren. Im Bad ernähren sie sich hauptsächlich von Hautschuppen, Haaren oder Schmutz.

Um die Tiere zu bekämpfen, kann man mit der Fugendüse seines Staubsaugers gezielt Löcher und Fugen aussaugen. Zusätzlich sollte man kochendes Wasser in den Waschbecken-, Duschen- und/oder Badewannenausguss gießen. Ferner kann man mit einem Föhn oder Heizlüfter heiße Luft in befallene Hohlräume blasen.

Sollte all das nicht helfen, dann kann Ihnen unser Experte helfen. Sie werden gezielt vor Ort beraten, und die Tiere werden auf Wunsch gefahrstofffrei und zielgerichtet bekämpft.

Staubläuse

Wer denkt, dass Staub unangenehm ist, oder wer glaubt, Läuse zu haben sei unschön, der hat noch keine Bekanntschaft mit der Kombination gemacht, der Staublaus. Dabei sind etwa ein Drittel aller deutschen Haushalte von diesem Schädling betroffen. Meistens sind diese kleinen Insekten zwischen Büchern zu finden, doch auch an Lebensmitteln auf Getreidebasis, alten Eierkartons oder hellen Tapeten kann man sie entdecken.

Die Staublaus wird zwischen 1,2 mm bis zu 2,3 mm groß. Sie ist meist hell gefärbt und hat lange und dünne Antennen. Sie bevorzugt einen Lebensraum mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ihre Ei- und Larvenbildung ist sowohl von der Temperatur, als auch von der Luftfeuchtigkeit abhängig. Das Weibchen kann im Laufe seines Lebens bis zu 110 Eier legen. Da Staubläuse eine Lebensdauer von etwa 12 Wochen haben, entstehen mindestens 6 – 8 Generationen pro Jahr. Sie ernähren sich hauptsächlich von Schimmelrasen, der sich an feuchten Wänden oder auf Lebensmitteln gebildet hat.

In erster Linie sind Staubläuse also Hygieneschädlinge, aber da sie auch unsere Lebensmittel durch ihren Befall ungenießbar machen, kann man sie ebenso zu den Lebensmittelschädlingen zählen. Staubläuse halten sich besonders gern in frisch tapezierten oder feuchten Neubauwohnungen auf. Nicht selten kommt es dann sogar zu einer Massenvermehrung der Schädlinge. Wenn sie sich den Schimmelrasen einer Tapete einverleiben, bleibt ein feiner Papierstaub zurück. Es wird angenommen, dass Staubläuse, ebenso wie Hausstaubmilben, Allergien hervorrufen.

Um einen Staublausbefall dauerhaft zu entfernen, muss man ihnen die Nahrungsmittelgrundlage entziehen, also die Luftfeuchtigkeit verringern und Schimmelrasen beseitigen.

Wir bieten Ihnen eine schnelle, zuverlässige, kostengünstige, biologische, gefahrstofffreie Schädlingsbekämpfung, sowie aber auch konventionelle Schädlingsbekämpfung. Weitere Gebiete, die wir abdecken können, sind die Schädlingsentfernung, gegebenenfalls die Verlegung von Schädlingen und – sehr wichtig – auch fachgerechte Abdichtungen gegen Schädlingsbefall und kostenlose telefonische Beratung.

Tauben

Tauben haben im Allgemeinen ein schlechtes Image: Trotz Ihrer harmlosen Art sind sie unhygienisch, dreckig und lästig. Tauben gehören jedoch mittlerweile selbstverständlich zur Erscheinung jeder größeren Stadt dazu. In Großstädten, wie Stuttgart, sind sie nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken, aber auch im Umkreis von Städten vermehren sich die Vögel sehr stark.

Die schnelle Vermehrung lässt die Taubenpopulation unkontrolliert ansteigen. Sie brüten mehrmals im Jahr und suchen sich dafür geschützte Plätze, bevorzugt in Gebäuden und an Fassaden. Da Tauben generell ortstreu sind, kommen sie immer wieder zur gleichen Stelle, ihren Lieblings- und Brutplätzen, zurück.

So werden die Tauben für die betroffenen Mieter, Besitzer oder Anwohner schnell zum Problem oder gar zur Plage. Die Folgen eines Taubenbefalls sind in erster Linie ersichtlich durch die Verunreinigungen an Gebäuden oder Fassaden und deren Umgebung durch Taubenkot. Der säurehaltige und ätzende Kot kann zudem zu Schäden an den Gebäuden führen.

Weiterhin können Tauben Krankheiten auf Mensch und Haustier übertragen. Am Körper, in ihren Nestern oder im Taubenkot lauern Krankheitserreger und Parasiten, wie die Taubenzecke. Diese können gesundheitliche Gefahren und wirtschaftliche Schäden, z.B. durch Reinigungskosten oder Instandsetzungen, nach sich ziehen.

Nachhaltige Taubenvergrämung

Umso wichtiger ist daher eine fachgerechte und langfristige Taubenvergrämung – ohne die Tiere zu verletzen und effektiv. Egal ob bei Privatpersonen oder Firmenkunden. Burkhardt Schädlingsbekämpfung hält Ihre Gebäude, Ladeneingänge, Lagerflächen und vieles mehr im Raum Stuttgart frei von Tauben.

Für eine erfolgreiche Taubenabwehr verwenden wir unterschiedliche Methoden von Metallspitzen über Netze bis hin zu elektronischen Systemen, die je nach Gegebenheiten vor Ort zum Einsatz kommen.

Metallspitzen eignen sich zum Beispiel gut für Regenrinnen oder Firste, um das Landen und Sitzen der Tauben auf eben diesen zu verhindern. Netze hingegen sind ideal für die großflächige Sperrung von Gebäudebereichen, beispielsweise Lichthöfen oder Fassaden. Elektronische Systeme werden oft für Gesimse und Fensterbänke verwendet, um die Tauben mittels eines ungefährlichen Stromimpulses zu vertreiben.

Wir bieten Ihnen optimale Lösungen für die Taubenabwehr in Stuttgart und Umgebung. Zusammen mit Ihnen erarbeiten wir eine individuelle Lösung – speziell für Ihr Objekt.

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