Informationen zu Wühlmäusen - Burkhardt Schädlingsbekämpfung
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Wühlmäuse

Wühlmäuse

Wer hätte das gedacht? Wenn Wühlmäuse unseren Garten verunstalten und unsere Pflanzen fressen, können wir uns fast geehrt fühlen!! Wühlmäuse gelten nämlich als Feinschmecker unter den Nagetieren, und daher erklären sie unseren Garten gern zum persönlichen und schmackhaften Buffet, an dem sie sich ganz ungeniert bedienen. Das was ihnen nicht schmeckt, entsorgen sie direkt im Erdhaufen, mit dem sie uns zusätzlich noch „beglücken“. Schlimm ist auch, dass die Wühlmaus, anders als der fleischfressende Maulwurf, nur Pflanzen mag. Also frisst sie nicht, wie der Maulwurf, die kleinen Schädlinge des Erdreiches. Im Gegenteil, sie sucht sich auch noch die besten Pflanzen aus unserem Garten aus.

 

Verbreitet sind die rund 200 Wühlmausarten in Europa, Asien und Nordamerika. Wühlmäuse bilden eine Unterfamilie der Wühler, die der Ordnung der Nagetiere zugeordnet werden. Auch der Hamster gehört dieser Familie an. Sie können gut schwimmen und tauchen, sind sowohl am Tag, als auch bei Nacht aktiv und halten keinen Winterschlaf.

 

Man kann Wühlmäuse von Mäusen und Ratten insofern unterscheiden, dass ihr Schwanz nicht mal halb so lang ist wie ihr Körper. Außerdem ist er nur sehr dünn behaart, was seine Ringelung betont. Wühlmäuse werden zwischen 12 und 22 cm groß und sind zwischen 60 und 180 g schwer. Sie haben einen gedrungenen plumpen Körper, einen großen breiten Kopf und sind stumpfschnauzig. Ihren kleinen Ohren haben sie ihren wissenschaftlichen Namen „Microtinae“ (von Microtus=Kleinohr) zu verdanken. Letztlich sind diese eine Anpassung an die Wühltätigkeit der Wühlmaus. Interessant ist, dass die Backenzähne zeitlebens nachwachsen. Also können wir der Wühlmaus nicht den Zahn ziehen, der unsere Pflanzen zerkaut!

 

Wühlmäuse werfen im Jahr bis zu 6 mal zwischen 3 – 8 Junge. Ihre Tragezeit beträgt nur 3 Wochen. Die Jungen sind dann schon nach nur 8 Wochen geschlechtsreif und können ihrerseits zum Ausbau der Sippe beitragen.

 

Frische feuchte Böden, Gräben, Bachufer, Böschungen, extensiv genutzte Wiesen und vergraste Jungkulturen, sowie Gärten, Obstanlagen und Weinberge werden von Wühlmäusen als Wirkungsgebiete bevorzugt. Sie sind sowohl Vorratsschädlinge, als auch Materialschädlinge, denn leider machen sie auch nicht vor unserem Wurzelgemüse halt, genauso wenig wie vor unserem englischen Rasen oder den Wurzeln der geliebten Hortensie. Wühlmäuse können durch ihre Grabtätigkeit Rasenflächen regelrecht zerstören, da sie so den Kontakt zwischen Erdboden und Gräsern unterbrechen. Durch ihren massiven Wurzel- und Pflanzenfraß sterben die meisten Pflanzen ab. Zu allem Überfluss erleichtern Wühlmausnester nicht selten die Nestwahl der Wespen, die diese vorhandenen Hohlräume für ihren Neubau nutzen.

 

Woher weiß man, ob jetzt ein Maulwurf oder doch die Wühlmaus den Garten unsicher macht? Nun zum einen, sieht man es spätestens an den abgestorbenen Pflanzen, doch dann ist es ja leider schon fast zu spät. Aber es gibt auch Merkmale, die uns früher warnen. So ist zum Beispiel der Maulwurfhügel höher und hat ein Loch in der Mitte, während die Wühlmaus einen Seitenausgang bevorzugt. Außerdem sind die Haufen der Wühlmaus häufig mit Pflanzenresten versehen, die dem kleinen Feinschmecker nicht gemundet haben. Es soll aber auch vorkommen, dass die beiden Arten gegenseitig ihre Gangsysteme benutzen, was eine genauere Bestimmung erschweren kann.

 

Man sollte aber dringend davon absehen, ohne genaue Bestimmung gegen die beiden Wühler vorzugehen. Ist es nämlich ein Maulwurf, dann steht er unter Artenschutz und darf nicht verletzt oder gar getötet werden. Erwischt man also statt einer Wühlmaus einen Maulwurf, macht man sich strafbar. Wühlmäuse dürfen bekämpft werden. Doch sollte man bei der Wahl der Methode mit Bedacht vorgehen, da einige, wie zum Beispiel Giftfallen, Schussfallen oder auch Gasfallen, ebenso eine Gefährdung für Mensch und Haustier darstellen können, wenn sie nicht fachgerecht gehandhabt werden.

 

Wir bieten Ihnen eine schnelle, zuverlässige, kostengünstige, biologische und giftfreie Schädlingsbekämpfung, sowie aber auch konventionelle Schädlingsbekämpfung. Weitere Gebiete, die wir abdecken können, sind die Schädlingsentfernung, gegebenenfalls die Verlegung von Schädlingen und – sehr wichtig – auch fachgerechte Abdichtungen gegen Schädlingsbefall und kostenlose telefonische Beratung.