Hilfe bei Motten - Burkhardt Schädlingsbekämpfung
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Motten

Kleine Motte – großer Ärger

Wer genießt nicht gerne die Schönheit von herumflatternden Schmetterlingen in der Natur? Generell verbindet man Schmetterlinge mit einem schönen Gefühl, wie beispielsweise den bekannten Schmetterlingen im Bauch. Doch gibt es auch in der Familie der Schmetterlinge schwarze Schafe, die uns schädigen. Zu diesen Arten gehören Motten.

 

Wir unterscheiden bei schädigenden Motten hauptsächlich zwischen zwei Arten, nämlich die der Kleider-Motten und der Lebensmittel-Motten. Beide sind in unserem Haushalt unerwünscht. Allein die Vorstellung, dass die Raupen der Motten sich in unseren Vorräten entwickeln (Lebensmittelmotten), diese fressen und zum großen Teil ungenießbar machen, lässt einem den Appetit vergehen. Doch damit richten sie noch nicht genug Schaden an. Der Kot der Raupen stellt ein akutes Gesundheitsrisiko für uns Menschen dar. Arbeitet man hier mit Gift gegen den Befall von Motten, geht man zusätzlich ein Risiko ein, da das Gift auch in unsere Nahrung gelangen kann. Bei einem Befall von Motten empfiehlt sich deswegen die biologische Schädlingsbekämpfung mit Hilfe von Pheromonfallen und kleinen Nützlingen, den Schlupfwespen als effektive Alternative. Auch gegen die Raupen der Kleidermotte, die den Schaden durch Textilfraß anrichten, ist diese Methode angebracht. Leider bemerkt man den Schaden, den die Motten angerichtet haben, meist erst sehr spät.

 

1) Lebensmittelmotten

Die Raupen der Dörrobstmotte entwickeln sich in Lebensmitteln wie Mehl, Getreide, Nüssen, Tee, Gewürzen, Trockenobst, Nudeln und sogar in Schokolade. Die Raupen fressen nicht nur einen Teil der Nahrungsmittel, sondern ein viel größerer Teil wird durch die Gespinstbildung ungenießbar. Durch den Kot der Raupen verklumpen die Lebensmittel, Pilz- und Milbenbefall werden dadurch gefördert. Natürlich ist es gerade in der Küche oder Speisekammer nicht angebracht, die Tiere mit Gift zu bekämpfen (da dieses sehr leicht auch an und in die Nahrung gelangen könnte). Die Lösung, für dieses Problem sind winzige Nützlinge aus der Gattung Trichogramma evanescens, die so genannten Schlupfwespen. Diese Tiere sind mit den bekannten gelb-schwarzen Wespen nicht näher verwandt und völlig ungefährlich.

 

Sie sind winzig klein und mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Die Schlupfwespen stechen nicht und obwohl sie theoretisch flugfähig sind, krabbeln sie doch lieber. Sie gelangen auch nicht (im Gegensatz zu den Raupen) in geschlossene Verpackungen. Ihr Ziel sind die Eier der Motten, in denen sie ihre eigenen Eier ablegen und dabei die Motteneier abtöten. Nach 9 Wochen Anwendung ist der Mottenzyklus abgeschlossen und durch die Vernichtung der Eier können sich die Motten nicht vermehren sodass sie aussterben. Dasselbe Schicksal ereilt kurz danach die Schlupfwespen, da sie sich nur mit Hilfe der Motteneier fortpflanzen können. So erreicht man eine gefahrstofffreie und zuverlässige Mottenbekämpfung ohne großen Aufwand und schädliche Nebenwirkungen.

 

2) Kleidermotten

Auch bei den Kleidermotten sind es die Raupen, die durch ihren Fraß Schäden an den Textilien verursachen. Da diese Tiere bevorzugt ungestört wirken, bemerkt man die Tiere oft erst dann, wenn sie bereits großen Schaden angerichtet haben. Gerade Teppichfraß wird häufig erst sehr spät registriert, da der Teppich langsam von unten verzehrt wird. Wie die Lebensmittelmotten können auch die Kleidermotten völlig gefahrstofffrei mit winzigen Nützlingen, den Schlupfwespen, bekämpft werden (siehe Abschnitt Lebensmittelmotten). Da der Lebenszyklus der Kleidermotten ein anderer ist, dauert die Bekämpfung bei diesen Tieren mindestens 18 Wochen. Erst bei starkem Befall benötigen Sie uns, als Fachkraft, vor Ort. Wir bereiten mit gezieltem Einsatz von Naturinsektiziden der Plage ein Ende.

 

Lassen Sie sich in jedem Fall zuvor kostenlos telefonisch von uns beraten.